Putterberatung

Den richtigen Putter finden

Welcher PutterBei der Auswahl des richtigen Putters stehen viele Golfer vor dem Problem, welches Modell für Sie am besten geeignet ist. Es gibt unzähligen Designs und Konstruktionen. Wir versuchen Ihnen hier eine kleine Hilfestellung an die Hand zu geben um herauszufinden, welches Puttermodell für Sie geeignet ist.

Wichtig bei der Auswahl des Putters ist die Schwungeben, mit der Sie aktuell Putten. Bei der Auswahl des Putters sollten Sie sich dann auch überlegen, ob Sie Ihre Puttbewegung beibehalten oder korrigieren möchten. Je nachdem was Sie hier präferieren wählen Sie einen Putter, der Ihre aktuelle Bewegung unterstützt oder Ihnen hilft diese zu korrigieren. Das klingt komplizierter als es ist, mehr Details finden Sie in diesem Putter Ratgeber.

1. Ihre Putt-Bewegung

Auch Sie schwingen Ihren Putter bestimmt nicht komplett gerade vor und zurück und gerade durch das Ziel. Der Puttschwung bewegt sich meist auf einem bogenförmigen Pfad. Dabei beginnt die optimale Puttbewegung etwas innerhalb (unterhalb) der Ziellinie, trifft im Treffpunkt square auf den Ball und endet dann wieder innerhalb der Ziellinie. In der Abbildung unten sehen Sie die optimale Puttbewegung.

Die ideale Putt-Bewegung
Abb.: die ideale Putt-Bewegung

Die Realität sieht natürlich anders aus und jeder Spieler entwickelt seinen eigenen Puttschwung. Dabei unterscheidet man die Schwungeben beim Putten in eine eher gerade (straight arc) , einer leicht bogenförmige (slight arc) oder einer stark bogenförmige Bahn (strong arc).

straight putt
Straight Putt
Slight Arc putt
Slight Arc Putt
Strong Arc
Strong Arc Putt

Abhängig von Ihrer Puttbewegung gibt es unterschiedliche Putter Konstruktionen, die Ihre individuelle Puttbewegung unterstützen oder helfen, den Putter auf eine gewünschte Puttingebene zu bringen.

Zum Beispiel:

Sie haben einen stark kreisförmigen Puttschwung und Ihre Putts laufen dadurch häufig links vorbei (bei Rechtshändern). Wenn Sie eine geradere Puttbewegung erreichen möchten, kann Ihnen hier ein Modell helfen, dass eine gerade Puttbewegung forciert , als ein Face Balanced Putter (Wie Sie diesen Putter finden erfahren Sie weiter unten in diesem Ratgeber).


2. Ihre Ziele beim Putterkauf:

Je nachdem, was Sie mit einem neuen Putter erreichen möchten kommen unterschiedliche Modell in Frage. Daher sollten Sie sich überlegen, ob der neue Putter Ihre aktuelle Puttbewegung unterstützen oder korrigieren soll.

Wenn Sie Ihre aktuelle Puttbewegung unterstützen möchten, wählen Sie einen Putter , der diese Bewegung forciert.

Beispiel:
Sie putten eher mit einer stark bogenförmigen Puttbewegung und sind damit zufrieden und treffsicher? Dann wählen Sie einen Putter der diese bogenförmige Puttbewegung unterstützt.


Wenn Sie der Meinung sind, Ihre Puttbewegung sollte gerader oder bogenförmiger werden, wählen Sie einen Putter der die gewünschte Bewegung forciert und nicht Ihre aktuelle Puttingeben unterstützt .

In diesem Fall müssen Sie mit einer gewissen Umgewöhnung beim Putten rechnen.

Beispiel:

Sie putten sehr bogenförmig (straight arc) , sind aber unzufrieden, da Ihre Putts häufig links vorbei laufen und möchten eine dezentere Bogenform bei der Puttbewegung ? Dann wählen Sie einen Putter, der eine gerade Puttbewegung unterstützt.

Welcher Putter welchen Schwungtyp unterstützt (Straight, Slight Arc, Strong Arc) hängt stark von der Gewichtsverteilung im Putterkopf und von der Hosel Konstruktion ab (mehr zum Thema Hosel im nächsten Abschnitt). Daraus ergibt sich die Gewichtsverteilung (Balance) im Putterkopf, die für die jeweilige Schwungunterstützung ausschlaggebend ist.

Welchen Putter-Typ Sie für Ihre Ziele auswählen sollten erfahren Sie im Weiteren in diesem Putter Ratgeber.

3. Das Putter Hosel

Was ist das „Hosel“ und welche Unterschiede gibt es? Das klären wir in diesem Abschnitt:

Exkurs Offset:

Bevor wir uns dem Hosel zuwenden noch eine kurze Erklärung was „Offset“ bedeutet, da dies direkt von der Hosel-Form beeinflusst wird.

offset erklärung

Offset bezeichnet der Versatz des Schaftes bezüglich der Schlagfläche nach vorne.
Die Schlagfläche befindet sich also etwas hinter dem Schaft. Damit befindet sich das Schaftende eher über dem Ball und die Schlagfläche hinter dem Ball.

3.1. Was ist das Hosel ?


putter hosel

Das Hosel ist das Verbindungsstück zwischen Schaft und Kopf.

Es gibt hier unterschiedliche Hosel Varianten für unterschiedliche Spielertypen. Das Hosel hat einen großen Einfluss auf die Balance des Putterkopfes und damit auf die Spielbarkeit des Putters.
Zuerst einmal die Erklärung zu den unterschiedlichen Hosel-Typen:

3.2. Die Hosel Typen

- CH (Crank Hosel) / Plumping Hosel:

Diese Hosel Form zeigt einen deutlichen zurückversetzen Knick und erinnert an eine Kurbel (Crank). Dadurch erhält man optimale Sicht auf den Ball und die Ausrichtungslinien.
Diese Hoselform erzielt ein Medium Toe Flow Balance im Kopf. Mehr zum Thema Kopf Balance und Toe Flow weiter unten...

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- Center Shaft Hosel:

Ein Center Shaft Putter verfügt über einen geraden Schaft ohne Biegung oder geknicktem Hosel. Der Schaft läuft meist mittig in den Putterkopf, dadurch gibt es bei diesem Design auch kein Offset.

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- Bended Hosel (Double Benden , Single Bended):

Als bended Hosel bezeichnet man gebogenen Hosel. Der Schaft ist hier am Ende eifnach oder doppelt gebogen und es wird damit ein Offset erzeugt. Es gibt hier auch unterschiedliche Ausführungen, da die Biegung manchmal weiter oben oder unten einsetzt und auch weniger oder mehr stark ausfällt. Daher gibt es auch mehrere Begriffs-Ergänzungen wie z.B. Mid Bend oder Low Bend. Eine kompaktere, kürzere Hosel Form unterstützt eher bogenförmige Puttbewegung , eine lange Biegung (z.b. Mid Bend ) eher eine gerade Puttbewegung.

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- Slant Hosel / Short Hosel (SH):

Wie der Begriff “Slant” schon sagt handelt es sich um ein schräges Hosel, dass die Schlagfläche etwas zurück versetzt. Der Schaft ist hierbei nicht gebogen sondern verläuft gerade in das Hosel, legt sich aber durch das schräge Hosel leicht zurück, so dass der Blick auf den Ball komplett frei ist. Die kurze Hosel-Form ist vor allem für Spieler mit bogenförmiger Puttbewegung empfehlenswert.

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4. Die richtige Kopf-Balance wählen

toe flow putter

Durch die Kombination von Hosel und Gewichtsverteilung im Putterkopf ergibt sich die Balance des Putters. Also die Eigenschaft, ob der Putterkopf eher an der Zehe (Spitze) mehr Gewicht hat oder an der Ferse (Heel). Man spricht hier von dem sog. Toe Flow oder Toe Hang. Damit ist die Verschiebung des Schwerpunktes des Putterkopfes in Richtung Zehe (Toe) gemeint. Je mehr Toe Flow ein Putter hat, detso mehr "hängt" dieser an der Zehe nach unten. Wenn Sie Ihren Putter mit dem Schaft horizontal auf Ihre Hand legen erkennen Sie dies sofort.

Je nach Stärke des Toe Flow eignet sich dann der Putter für die unterschiedlichen Spieler und Schwungtypen.


Es sind folgenden Unterschiede in der Balance möglich:

Putter Toe Flow
Abb: Balance (Gewichtsverlagerung) im Putterkopf

- Face Balance / Minimum Tow Flow / Near Minimum Toe Flow

Ausbalancierter Putter.
Diese Gewichtsverteilung ist vor allem bei größeren Putterköpfen möglich, da mehr Gewicht nach hinten gelegt werden muss. Ideal für Spieler, die Ihre Puttbewegung mit den Händen korrigieren wollen oder einen zu starken Bogen beim Putten vollziehen. Ein Hinweis auf einen zu stark bogenförmige Puttbewegung sind Pull Putts, die links am Loch vorbei laufen (bei Rechtshändern). Hier startet die Puttbewegung oftmals unterhalb des optimalen Bogens

Für wen geeignet?

  • Wenn Sie eine kreisförmige Puttbewegung haben und diese in Richtung geraderem Schwung korrigieren wollen, ist dieser Putterkonstruktion für Sie richtig.
  • Wenn Sie eine gerade Puttbewegung haben und damit zufrieden sind, ist diese Putterkonstruktion für Sie richtig

- Medium Toe Flow

medium tor flowFür Spieler mit einer natürlichen Puttbewegung auf einer leichten Bogenbahn. Die mittelmäßige Gewichtsverteilung hin zur Spitze unterstützt die Schwungbahn auf einer leicht bogenförmiger Schwungbahn.

Für wen geeignet?

  • Wenn Sie eine gerade Puttbewegung haben (straight arc) und diese in Richtung bogenförmigen Schwung korrigieren wollen, ist dieser Putterkonstruktion für Sie richtig.
  • Wenn Sie eine leicht bogenförmige (slight Arc) Puttbewegung haben und damit zufrieden sind, ist diese Putterkonstruktion für Sie richtig.

- Maximum Toe Flow

maximum toe flowStarke Gewichtsverteilung hin zur Spitze. Dieses Design kann Spielern helfen, die eine deutlich zu gerade Puttbewegung haben und damit den Putter oft oberhalb der idealen Puttbahn bewegen. Hier startet der Putter oft direkt in horizontaler Verlängerung hinter dem Ball und typisch sind hier Push Putts, die rechts vorbeilaufen (bei Rechtshändern).

Diese Konstruktion wird eher selten benötigt.

Für wen geeignet?

  • Wenn Sie eine massiv gerade und steife Puttbewegung haben (straight arc) und diese in Richtung bogenförmigen Schwung korrigieren wollen, ist dieser Putterkonstruktion für Sie richtig.
  • Wenn Sie eine stark bogenförmige (slight Arc) Puttbewegung haben und damit zufrieden sind, ist diese Putterkonstruktion für Sie richtig.


Achtung: Diese Putter Konstruktion wird eher selten verwendet und sollte sehr kontrolliert gespielt werden. Wenn Sie Ihre Puttbewegung korrigieren wollen um eine kreisförmigere Schwungeben zu erhalten, empfehlen wir eher einen Putter mit Medium Toe Flow.

4.1. Die Kopf Balance identifizieren

Woher wissen Sie nun aber welcher Putter welche Balance hat? Ist Ihr Putter ein Toe-Hang oder Face-Balanced Putter?

Wenn Sie den Putter zur Hand haben ist dies ganz leicht herauszufinden.

Putter Ratgeber

Legen Sie den Putter einfach mit dem Schaft auf Ihre Hand und beobachten, ob die Schlagfläche horizontal liegt oder zur Spitze hin hängt. Wenn die Spitze nach unten hängt haben Sie einen Toe-Hang Putter in der Hand.

Wenn Sie den Putter nicht zur Hand haben gibt es ein paar Merkmale, die Ihnen bei der Identifizierung helfen.

1. Je mehr die gedachte Schaftverlängerung auf die Mitte des Putter zeigt, desto eher handelt es sich um einen Face-Balanced Putter.


Putter Face Balanced
FACE BALANCED
Putter Toe Flow
MEDIUM TOE FLOW
Putter Full Toe Flow
FULL TOE FLOW

Schmale Blade Putter verfügen meist über ein Medium oder High Toe Flow, da hier der Gewichtsverteilung im Putterkopf durch das schmale Kopfdesign Grenzen aufggesteckt sind.

Je höher die Biegung im Putterschaft angesetzt ist, desto eher verfügt der Putter über ein Face Balanced Design. Dadurch sind "Bended Hosel" in Kombination mit großen Putterköpfen meist Face Balanced.

Kurze Cranck Hosels oder Pluming Hosels und Slant Hosels bieten meist ein Medium Toe Flow oder sogar ein High Toe Flow.

5. Den richtigen Putterkopf wählen

Mittlerweile gibt es zahlreiche Konstruktionen bei den Putterköpfen, von exotisch-extravagant bis zu klassisch-puristisch finden Sie alle Ausprägungen. Generell wird in 3 Varianten unterteilt: Blade, Mid-Mallet und Mallet Formen.


Das Wichtigste um den passenden Putter zu finden: Nehmen Sie eine Form, die Ihnen gefällt. Ein Putter soll Vertrauen erwecken und Ihnen helfen, sich auf den Putt zu konzentrieren und sich sicher zu fühlen. Auch wenn ein Modell technisch perfekt für Sie geeignet ist, wenn Sie die Form irritiert oder nicht anspricht werden Sie damit nicht treffen !!

5.1. Blade Putter

blade putterDas klassische Putter-Design mit einem schmalen Kopf. Die wohl bekannteste Form eines Putters und lange Zeit auch am weitesten verbreitet. Bestand die Form Anfangs noch aus einem gleichmäßigen Körper wurden mit der Zeit das Design optimiert und mehr Gewicht in die Außenbereiche des Putters gelegt um im Treffmoment mehr Stabilität zu erzielen.

Diese Putterform bietet im Vergleich zu den größen Kopformen aber dennoch ein niedrigeres Trägheitsmoment und damit eine geringerer Stabilität beim Putten. Dieser Putter sollte immer mittig getroffen werden, da sonst im Treffmoment eine Verdrehung des Kopfes wahrscheinlich ist und der Ball nicht in die gewünschte Richtung startet. Die Fehleroleranz ist hier eher gering.

5.2. Mallet Putter

mallet putterEin Mallet Putter zeichnet sich durch seinen großen Kopf aus, der viel Gewicht nach hinten und weg von der Schlagfläche legt. Dadurch wird eine sehr hohe Stabilität erreicht und viel Masse in die Randbereiche des Putters gelegt. Damit erhält der Ball auch bei nicht mittig getroffenen Bällen einen annähernd geraden Impuls und der Putter verdreht sich in diesem Fall nicht. Diese Kopfform ist auch die fehlertoleranteste Putter-Form.

Es gibt hier inzwischen zahlreiche Konstruktionen in den exotischsten Designs, die nicht nur Stabilität bieten sondern auch bei der Ausrichtung helfen sollen.

5.3. Half Mallet Putter

half mallet putterDiese Putterform stellt einen Kompromiss aus Blade und Mallet Putter dar und zeichnet sich ebenfalls durch ein hohes Maß an Fehlerverzeihung aus. Wenn Sie sich nicht mit der großen Malletform anfreunden können, für einen Blade Kopf aber nicht die notwendige Konstanz oder Kontrolle haben ist diese Kopfform für Sie empfehlenswert

5.4 Welche Putterform ist die Richtige für mich?

Prinzipiell sollten Sie immer nur eine Kopfform wählen, die Ihnen auch gefällt und Vertrauen bei Ihnen erweckt. Dies ist das oberste Gebot. Auch ein absolut stabiler und gutmütiger Putter, dessen Optik Sie aber irritiert und ablenkt, wird nicht funktionieren.
Wenn Sie den Ball beim Putten öfter abseits von der Mitte des Schlägerblatts treffen, sollten Sie einen größeren Putterkopf wählen, der hier in diesem Fall die Verdrehung im Treffmomement reduziert. Ein Mallet oder Half-Mallet Form bietet sich hier an.
Bei konstant mittig getroffenen Bällen können Sie auch zu einem Blade Putter greifen, vor allem die Freunde der klassische-eleganten Designs werden eher hierzu tendieren.

6. Die richtige Putter-Länge wählen

putter längeMit der richtige Putterlänge sind Ihre Augen bei der Ansprechposition direkt senkrecht über der Ziellinie. Dabei sollten Sie Ihr Setup nicht an der Putterlänge anpassen, sondern den Putter an Ihr Setup.
Wenn Ihr Putter zu lang ist, wird Ihre Setup-Haltung zu aufrecht sein. Ihre Augen liegen zu weit innerhalb der Ziellinie. Für einen Rechtshand-Golfer führt das zu einem Pfad, der zu weit innen beginnt und Putts nach rechts schiebt.
Wenn Ihr Putter zu kurz ist, ist Ihre Setup-Haltung zu gebeugt mit Ihren Augen zu weit außerhalb der Ziellinie. Für einen Rechtshand-Golfer führt dies führt zu einem zu weit außen beginnenden Pfad und nach links gezogenen Putts.

7. Putter Griffe

Wir wollen hier nicht zwischen den unterschiedlichen Griffmarken unterscheiden, sondern kurz auf die generellen Griff-Designs eingehen. Sie sollten aber auch hier wie bei der Optik darauf achten, dass Sie sich mit dem Griff wohl fühlen und er Sie nicht zu sehr ablenkt oder irritiert

7.1. Klassischer Pistol Griff

pistol puttergriffDies sind klassische nach unten konisch zulaufende Griffe mit abgeflachter Rückseite. Die Griffe sind eher dünn gehalten und lassen mehr Bewegungsspielraum zu.

7.2. Dicke SuperStroke Griffe

superstroke puttergriffeZylindrische, dicke Griffe mit abgeflachter Hinterseite. Der Vorteil ist bei einem dickeren Griff die Stabilisierung des Handgelenks. Durch den größeren Umfang und das zylindrische Design wird die Bewegungsfreiheit im Handgelenk blockiert und Sie erhalten damit mehr Stabilität. Der Nachteil ist hier die etwas gewöhnungsbedürftige Haptik und die reduzierte Rückmeldung

7.3.Pistol Plus Griff / Oversize Griffe

oversize puttergriffEine Mischung aus den beiden Griff Typen oben. Ein dicker, zum Schaft hin leicht konisch zulaufender Griff, der ein hoehs Maß an Stabilität gewährt.

Ein Puttergriff kann fast immer getauscht werden. Wir empfehlen Ihnen den vom Hersteller ab Werk verfügbaren Putter zu probieren, da diese von den Entwicklern auf das Puttermodell abgestimmt wurden. Sollten Sie bemerken, dass ein alternativer Griff für Sie besser funktioniert, können Sie diesen unkomplziert wechseln lassen.

8. Putter Inserts

putter insertAls Insert wird beim Putter der Einsatz in der Schlagfläche bezeichnet. Hier gibt es zahlreiche Materialien, die sich im Feedback unterscheiden. Ob weich oder hart, direkt oder eher gedämpft, Welches Feedback Sie bevorzugen bleibt Ihnen überlassen, es gibt hier keinen "Gold Standard".


Wichtig ist bei der Gestaltung des Inserts, dass der Ball möglichst schnell einen Vorwärtsdrall erhält um ins Rollen zu kommen und damit maximale Richtungsstabilität zu erhalten. Wenn ein Ball eine Schlagfläche verlässt „rutscht“ dieser erst einmal über das Grün und kommt dann erst in die sog. Rollphase. Je schneller diese Rollphase erreicht wird, desto stabiler rollt der Ball.

9. Fazit

Bei der Auswahl der Putterform sollten Sie darauf achten, dass der Putter Sie optisch anspricht. Ein größerer Kopf ermöglicht immer mehr Stabilität im Treffmoment und ist empfehlenswert, wenn Sie den Ball nicht konstant mittig treffen und mehr Fehlertoleranz suchen.

Um den optimale Putter zu finden müssen Sie Ihre Puttbewegung kennen (Strong, slight, straight) und wissen, ob Sie diese verändern oder unterstützen möchten.

1. Sie haben eine stark bogenförmige Puttbewegung (strong arc)?

Bei einer zu kreisförmigen Puttbewegung gehen Ihre Putts meist links (für Rechtshänder) am Loch vorbei.

  • Um dies zu korrigieren, sollten Sie einen Putter wählen die Ihnen hilft die Puttbahn gerader durchführen zu können. Also einen Putter mit Face Balanced oder Minimum Toe Flow Gewichtung. Auch empfehlenswert ist ein größerer Kopf um mehr Stabilität und ein höheres Trägheitsmoment zu erhalten.
  • Wenn Sie mir dieser Puttbewegung zufrieden sind und diese nicht ändern möchten, sollten Sie einen Medium Toe Flow Putter wählen, da dieser Ihre Schwungeben unterstützt.

2. Sie haben eine leicht bogenförmige Puttbewegung (slight arc)?

Ein slight Arc beim Putten ist eigentlich die ideale Schwungeben. Bei natürlicher Puttbewegung und stabilen Putts empfiehlt sich ein Medium Toe Flow Putter, der diese Schwungbahn unterstützt.

Als Putter Form empfiehlt sich hier Mid Mallet oder Mallet Formen, ja nach Geschmack. Aber auch klassische Blade Formen können hier natürlich empfohlen werden. Wenn Sie die Bälle nicht konstant mittig treffen und daher einen großen Putterkopf bevorzugen ,sollten Sie darauf achten, dass dieser NICHT Face Balanced ist. Dieses wäre für Ihre bogenförmige Schwungbahn kontraproduktiv. Hier sollten Sie also wie weiter oben beschrieben ein kurzes Hosel wählen (Crank, Plumbing, Slant) .


Wenn Sie Ihre Puttebene trotzdem ändern möchten, wählen Sie einen Putter der Ihre gewünschte Schwungeben unterstützt:

  • Sie möchten eine geradere Schwungbahn: Putter mit Face Balanced oder Minimum Toe Flow Gewichtung
  • Sie möchten eine bogenförmigerer Schwungbahn: Putter mit Maximum Toe Flow Gewichtung

Ein Center Shaft Putter verfügt über einen geraden Schaft ohne Biegung oder geknicktem Hosel. Der Schaft läuft meist mittig in den Putterkopf, dadurch gibt es bei diesem Design auch kein Offset.

3. Sie haben eine sehr gerade Puttbewegung (straight)?

Bei einer sehr geraden Puttbewegung gehen Ihre Putts eher rechts am Loch vorbei (bei Rechtshändern) . Diese Push Putts resultieren aus der zu geraden Puttbewegung, die oft außerhalb der idealen Bogenbahn startet.

  • Um dies zu korrigieren empfiehlt sich ein Putter mit Medium Toe Hang, der eine kreisförmige Puttbewegung forciert.
  • Wenn Sie mir dieser geraden Puttbewegung zufrieden sind und nicht ändern möchten, sollten Sie einen Face Balanced Putter wählen, da dieser eine gerade Schwungeben unterstützt.
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